Eine "Portalsite, auf der die Kunst mit anderen Disziplinen kooperiert und konfroniert wird", will das norwegische Webzine TUG sein.
Als Papier-Zine wie als Website existiert das Projekt zwar schon länger, aber jetzt hat ein Relaunch dem Ganzen ein neues Gesicht gegeben. Die neue Ausgabe ist seit wenigen Tagen im Netz und erlaubt einen Einblick in die fremde und seltsame Welt der nordeuropäischen Netzszene.
Leider beschränken sich die meisten Beiträge auf theoretische Erörterungen, so daß die nordische Szene selbst eher blaß bleibt. Lediglich einige Fotos von Ausstellungseröffnungen und anderen Events erlauben einen gewissen Einblick in die Umgebung der norwegischen Kollegen, die seltsamerweise wenig Überschneidungen mit ähnlich gelagerten Aktivitäten in Mitteleuropa zu haben scheint.
Kernstück der Webausgabe bildet das gedruckte, 100-seitige Heft zum Thema "New Stimuli", dessen HTML-Version einen Eindruck davon gibt, daß das Ganze auf Papier ganz gut aussehen könnte. Beiträge zum Thema "Millenium" für die nächste Ausgabe werden von der Redaktion entgegengenommen.