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In den schwarzweißen Zeiten vor Windows und dem MacOS war es die einzige Unterhaltung, die der Computer zu bieten hatte: fliegende Toaster, geometrische Formen, die sich über den Bildschirm schlängelten oder Sternenfelder, die auf den Betrachter Bildschirmschoner sind in den letzten Jahren etwas aus der Mode gekommen, doch bei einer Ausstellung, die zurzeit im Internet und an der kalifornischen Universität Stanford zu sehen ist, werden 22 Screensaver von Künstlern gezeigt.
Alle "Exponate", die bei "Refresh - The Art of the Screensaver" gezeigt werden, können von der Website von "artmuseum.net" heruntergeladen und auf dem eigenen Rechner installiert werden. So ist man plötzlich Inhaber einer Arbeit von zum Teil recht bekannten Künstlern wie Peter Halley und Jenny Holzer.
Fast wie ein "richtiger" Bildschirmschoner wirkt die Arbeit "Emptiness is Form" von Scott Snibbe: nur wer sich mit viel Zeit vor den Rechner setzt, sieht die Umrisse eines Menschen, die sich langsam aus einem schwarzen Hintergrund herausschälen. Bei "Survey" von Greg Neimeyer wird der Betrachter wie bei einer Kamerafahrt in unheimliche, virtuelle Räume hineingezogen; "The Thief" (Der Dieb) von Francis Alys steigt wieder und wieder durch ein Fenster - als wollte er den Windows-Desktop