Das Berliner Medienfestival Transmediale hat dem Neuen Berliner Kunstverein (NBK) eine Sammlung von über 50 CD-Roms gestiftet.
Es handelt sich dabei um von Künstlern eingereichte CD-Roms, die an dem Berliner Festival teilnehmen wollten. Bisher waren diese CD-Roms, die zum Teil nie in den Handel gekommen sind, im Archiv der Veranstalter verschwunden. "Wenn man sie nicht anschauen kann, geht ein Stück Kultur verloren", fand Micky Kwella, der Leiter des Festivals. Darum hat die Transmediale nun ihre gesamte CD-Rom-Sammlung dem NBK überlassen. Zu den CD-Roms gehören bekannte Arbeiten von Peter Gabriel und Laurie Andersen ebenso wie Erstlingswerke von Studenten.
Die Transmediale ist aus der Videonale hervorgegangen. Sie findet jährlich parallel zur Berlinale statt und vergibt seit mehreren Jahren einen Preis für "künstlerisch herausragende Arbeiten mit dem Medium CD-Rom". Bei der NBK werden die CD-Roms in die umfassende Videosammlung eingearbeitet, die für Kunsthistoriker, Studenten und alle anderen Interessierten Sichtungstermine anbietet.