GESELLSCHAFT+KULTUR www.taz.de 15 kultur@taz.de DONNERSTAG, 28. APRIL 2011 DIE TAGESZEITUNG VON TILMAN BAUMGÄRTEL Dasewige „DasKinoHongkongsistimVer- Dilemmader schwinden begriffen, seit die Stadtam1.
Juli1997anChinazu- Symbolpolitik rückgegebenwurde.
DerHong- kong-Film,wiewirihnkannten, istamEnde.
UnddieWeltschert HabedenMut,dichdeineseige- es nicht, seit Hollywood alles, nenVerstandeszubedienen.
So wasamKinoHongkongsbrauch- definierteeinstImmanuelKant bar war, gelernt, gekauft oder das Leitprinzip der Aufklärung. sichsonstwieangeeignethat.“ UndwenndasmitSpannung DassindbittereWorteausdem erwarteteStreitgesprächderBer- geradeerschienenenBuch„Once linerAkademiederKünstever- ahero“vonPerryLam,einemder gangenenDienstagüberdenVer- profiliertesten Filmkritiker such,denPekingerDiktatoren Hongkongs. mitdieserFackelheimzuleuch- Lamistnichtdereinzige,der ten,etwasgebrachthat,danndie das Verschwinden des Hong- Erkenntnis,dassesbeidemdazu kong-Kinosbeklagt.
DieSympto- inszeniertenMenetekelnamens me sind kaum zu übersehen: „DieKunstderAufklärung“auch Beim diesjährigen Hong Kong aufdeutscherSeiteangenaudie- FilmFestivalwarengeradeein- ser Substanz gefehlt hat. malsechslokaleProduktionen Wieanderswäreeszuerklä- im„HongkongPanorama“zuse- ren,dasseintendenziellsubver- hen.
ImvergangenenJahrwaren sivesProjektvonetwasbetuli- esnochdoppeltsoviel.
Undder chen, aber gutwilligen Muse- EröffnungsfilmdesFestivalswar umsleuten zum Staatsakt mit diebraveromantischeKomödie Außenministerund100Journa- „Don’tGoBreakingmyHeart“, listenimSchlepptauumfunktio- inszeniertvonJohnnyTo,derin niert werden konnte? denletztenzehnJahrenextreme, Wieanderswäreeszuerklä- immerhartanderGrenzedes ren,dassesfüreinsokomplexes gutenGeschmacksbalancieren- ThemawiedieKunstderAufklä- deThrillergedrehthat,wiesie rungdes18.europäischenJahr- dieFansdesHongkong-Kinoslie- Dem Hongkong-Klassiker nacheifern: „Kung Fu Hustle“, 2004, Stephen Chow kämpft im weißen Hemd und inszeniert Foto: Sony Pictures hundertskeinVermittlungspro- ben. grammgibt,daseschinesischen DasseinAltmeisterdeszyni- Besucher erklärt. schenGroßstadtkrimisdieDrei- Die Stille nach dem Stunt Undwieanderswäreeszuer- ecksbeziehung zwischen drei klären,dassdieHistorienschau Großstadtyuppiesinschönan- sowenigAnschlussandiekriti- zusehendeBilderkleidet,gibtzu sche Gegenwartskunst sucht? denken.
Zumal„Don’tGoBrea- DieListederFehlerbeieinem kingmyHeart“genaudieRich- SchlüsselprojektdesKulturdia- tunganzeigt,indiesichdiever- HONGKONG-KINO Seit Hongkong wieder zu China gehört, bremsen Kapitalflucht, Zensur logs,dieimGlashausamPariser bleibende Filmindustrie in Platz erregt diskutiert wurde, Hongkongorientiert.
DieMéna- und Tabus die einst so potente Filmindustrie und selbst Starregisseure wie Johnny To warlang.
Abbrechenwolltedie ge-à-troisbeginntzwarinGroß- SchauzumGlückaberkeinerder raumbüros im Bankenviertel. Disputanten.
Kulturstaatsminis- DerunausweichlicheHeiratsan- terBerndNeumanngefielsich trag, der den Showdown des zwarinseinerRollealsVentilder Filmsdarstellt,findetaberinder idyllischen Kulisse von Shuoz- hou,dem„VenedigChinas“,statt. Scharf rechnete der DenninderVolksrepublikChina sonstsojovialeKultur- suchendieHongkong-Regisseu- renunnachdemPublikum,das staatsminister Bernd ihneninihrereigenenStadtver- Neumann mit den lorengegangenist.
Darumspre- chendieProtagonistenindem Schergen in Peking ab FilmauchdasinderVolksrepub- liküblicheMandarinstattdem inHongkonggeläufigerenDia- lekt Kantonesisch. öffentlichenEmpörung.
Scharf rechnete der sonst so joviale Zensur passieren MannmitdenSchergeninPe- ChrisBerry,Filmwissenschaftler kingebensogehörigabwiemit von der University of London seinen willfährigen Museums- undExpertefürchinesischesKi- chefs. Seine Philippika zeigte no, beschreibt den Trend so: aberdasbekannteDilemmader „Filmproduktionenfürdenloka- Symbolpolitik:Siebrachteden lenMarktinHongkongsindnur verschwundenenAiWeiweiauch nochLow-Budget-Produktionen, nicht zurück. wennmanvondenFilmenJohn- Eine„DeutscheDebatte“,wie nyTosabsieht.
DasKapitalwan- esimUntertitelderVeranstal- dertindieVolksrepublikChina tunghieß,wardashitzigeMee- ab,undeshatfinanziellwenig tinginsofern,weileseinseitig Sinn,inHongkongzudrehen,wo war. Denn von der deutschen allessoteuerist.“BeidenKopro- Wirtschaft,diegeradewiedermit duktionenzwischenHongkong dicken Auftragsbüchern vom und dem Festland der letzten SchanghaierAutosalonzurück- JahrevermissterdieSchärfe,die gekehrtist,verlangtjaniemand, dieFilmeausHongkongeinstso dasssiedenchinesischenMarkt ausgezeichnethat:„DieseFilme Hongkong-Arthouse: „In The Mood For Love“ von Wong Kar-Wai, HK/China 2000Foto: Cinetext in Zukunft links liegen lässt. gehenwenigerRisikenein,weil KlügerstelltensichKlaus-Die- siedurchdiechinesischeZensur undGeisterfilmesindaufden lem das Hollywood-Kino auf enderWelt.
WährenddesZwei- terLehmannundHermannPar- müssen.“ FestlandalsWerbungfür„feuda- John Woo und einige demFilmmarktHongkongskei- tenWeltkriegsließensichchine- zingeran,Goethe-Präsidentder In„MainlandChina“sindviele listischenAberglauben“verpönt. neRolle.
DielokalenProduktio- sischeFilmemacherhiernieder, eine,ChefderStiftungPreußi- andere Regisseure des der bevorzugten Themen des UndauchanThemenwieProsti- nen füllten die Kinos, bis die dieeinstinSchanghai–inden scherKulturbesitzderandere,als Hongkong-Kinostabu:Korrupte tutionundDrogenhandelwagt harten Gangsterfilms amerikanischenStudiosbegan- 30erJahrendas„HollywoodAsi- sieausdemPekingerDesaster PolizistenwieindemHongkong- sich kaum noch ein Regisseur. begeistertenCineasten nen, aggressiv die asiatischen ens“–gearbeitethatten.
DieKa- dieLehrezogen,dassrepräsenta- Klassiker„InfernalAffairs“oder DochvorallemdieFilmeüber Märkteanzugehen.
ErstmitSpe- pitalfluchtausChina,woBürger- tiveGroßprojekte„nichtmehr diechinesischeMafiaderTria- dieeinzigartigeStadtkulturvon der ganzen Welt und cial-Effects-trächtigen Filmen kriegherrschte,halfbeimEntste- diegeeignetenFormate“desKul- den,dieinFilmewie„Election“ Hongkong sind es, deren Ver- wurden in den 80ern wie„JurassicPark“und„Titanic“, heneinerFilmindustrie,diein turaustauschs sind. dieStrippeninderStadtzuzie- schwindendieeinstigenAnhän- mit deren production values den nächsten Jahrzehnten die SiewolleninZukunftstärker henscheinen,könntenalsMeta- gerdiesesKinosschmerzt.
Ein kurzzeitig sogar in Hongkong-Filmeschlichtnicht ChinatownsinderganzenWelt Künstler und nichtstaatliche phernfürdiechinesischeRegie- Film wie Pang Ho-Cheungs Hollywood hofiert mithalten konnten, gelang es belieferte. Netzwerke vor Ort einbinden. rungverstandenwerden.
Auch „DreamHome“von2009würde Hollywood,denFilmmarktder 1965wurdeninderbritischen Undmitvielen,imganzenLand dieextremeGewalttätigkeit,die beimchinesischenZensorwohl Stadtzuknacken.
Wennmanin Kronkolonie 235 Filme produ- verstreuten Foren den Spiel- FilmevonRegisseurenwieJohn- wenig Gnade finden: In der derStatistiknachsieht,welche ziert,mehralsinDeutschland raumnutzen,dennochdiehär- nyTo,RingoLamoderWaiKa-Fai schwarzeKomödieüberdenhys- FilmeinHongkongimvergange- undFrankreichzusammen.
Zu teste Diktatur bietet. prägt,kommtimkommunisti- terischen Immobilienmarkt nenJahramerfolgreichstenwa- dieser Zeit dominierten große Sokritisch,wiediebeidenmit schenChinanichtgutan.
Die HongkongswirdeineBankange- ren,findetmandortdieselben FilmstudioswieShawBrothers sichselbstundihrerArbeitins „CategoryIII“dernichtjugend- stelltezurMörderin,umeinsder TitelwieüberallaufderWelt: und Cathay die Filmindustrie Gerichtgingen,demonstrierten freienFilme,dieeinsteinengu- begehrtenApartmentsmitSee- „Transformers“, „Avatar“, „Toy Hongkongs.
Miteinemgroßen sie die Kunst der Aufklärung tenTeilderLow-Budget-Produk- blickineinemneuenHochhaus Story 3“, „Harry Potter“ und StabdrehtensieineigenenStu- sinnfällig.
Diebekanntlichder tionenausHongkongausmach- zu ergattern. „Chronicles of Narnia“. dios monatlich mehrere Neu- Ausgangausderselbstverschul- ten,istvollkommenausdemRe- Bisindie90erJahrehinein DabeihatteHongkongeinst deten Unmündigkeit ist. pertoireverschwunden.
Horror- spieltedasinternationale,voral- einederstabilstenFilmindustri- Fortsetzung nächste Seite INGO AREND
16 www.taz.de GESELLSCHAFT+KULTUR DONNERSTAG, 28. APRIL 2011 DIE TAGESZEITUNG kultur@taz.de Sieben Protestsongs gegen das Sterben NEOKIRCHENLIEDER Die Berliner Künstlerin Michaela Meise singt geistliche Musik zum Akkordeon – ganz ohne Ironie VON KATHA SCHULTE Kirchenbefindet.
Dennwernie dervollerLicht-undHerzmeta- einebetretenhat,denwirddiese phorikmitunterindieNähedes Wasmandavonhat,sindeine SprachederLiebe,ReueundHin- Chansons.
DasvonOliverHusain Woche lang schlimmste Ohr- gabe vermutlich verwundern, gestalteteArtworkdesLP-Covers würmer.
Diesiebenaufdieser vielleichtauchbeschämen.
Im –derVinylplatteisteineCDbei- Platte versammelten Traditio- erstenLiedbittetdieSängerin gelegt–zeigteinübereinerStra- nalssindzwarrechtschönund dengeliebtenHerrn,siemitsei- ße aufgespanntes zartes Tuch, schlichtinterpretiertunddabei nem Blut reinzuwaschen. Und dassowohlaneinProtestbanner entschlackt.
Esistsogarversucht fügthinzu,ermögejederzeitmit alsauchaneinKirchenfenster worden,sieausderUntertänig- ihr tun, was ihm beliebt. erinnert.
InSeidenmalereiaus- keitzubefreien,diemitihrem geführt steht dort als Slogan: Gebrauchsonsteinhergeht,sie Chanson und Protestsong „Preis dem Todesüberwinder“, vomBleifußdesOrganistenzu InderKirchebietetdasSpieldes umöffentlichWiderspruchda- erlösen,deraufdiePedaleseines Organistenindenallermeisten gegeneinzulegen,dassgestor- InstrumentsniederfährtalsAn- FällendieVorlagefüreinewirk- benwerdenmuss.
EsisteineDe- weisungandieGläubigen,den lichgequälteGemeinschaftsdar- monstrationdessen,wasästhe- Herrenzuloben.
Trotzdemhan- bietung.
BeiMichaelaMeisehin- tischmöglichist,wennmandie delt es sich immer noch um gegenformuliertdasAkkordeon Kirchenlieder als Protestsongs deutschsprachige Kirchenge- eineEinladung,derdieStimme aufzufassen versucht. meindenmusik. ganz ungezwungen folgt. Kirchenliedernursofürsich Michaela Meise, Künstlerin Die Atemgeräusche des In- zusingenistallerdingsgegendie ausBerlinundDozentinander struments,diebesondereTiefe Regel.
MartinLutherhatdasSin- UniversitätderKünste,singtmit derBasstöneunddasGeräusch gen deutschsprachiger Lieder hellerStimmegeistlicheLieder klapperndenHerumirrens,das durchdieGemeindezumfesten ausdem16.bis19.
Jahrhundert dieFingeraufdenTastenerzeu- BestandteilderMesseerhoben. undbegleitetsichdabeiaufdem gen,förderndenEindruckvon DieLiturgieistnieprivaterNa- Akkordeon.
DabeiistkeineIronie kontemplativem Zwiegespräch. tur,sonderndasWesenderKir- imSpiel:ImKerngehtesinihrer MichaelaMeisesingtdieTexte cheereignetsichdurchsie.
Kir- AuswahlumchristlichesLeid– so,alswärensiegeradejetztAus- che–wasmeintdas?,pflegtemal andereigenenArmut,amReich- druck individuellen Erlebens einReligionslehrerzusagen.
Das tumderanderen,amSterben, undnichtkollektivimliturgi- „meint“auchallihreautoritären, umdieSuchenachTrost.
Andere, schenSprachgebrauchtradierte sakrosankten und hochgradig wennsieleiden,gehenwomög- Aussage.
EinSatzwie:„Ichwill zeremonialisierten Codes der lichlosundhauendemsoge- dichlieben,omeinLeben/Als Heiligung,SinnstiftungundEr- nanntenNächstendenKopfein. meinen allerbesten Freund“, hebung. DiegeistlichenLiederhingegen könntesichdaraufbeziehen,das propagierenundpraktizierenei- eigeneLebeninBesitzzuneh- n Michaela Meise: „Preis dem nedemütigeHaltunggegenüber men,stattsichdemlebendigen Todesüberwinder“ (Clouds Hill dem Erlittenen. Gottvollundganzzuübereig- Ltd./ Rough Trade); live mit Phan- Die Orgelüberwinderin: Auf ihrem WashieranLyrikvertontist, nen.
Esisthieraberkeineandere tom/Ghost: heute, HBC, Berlin Album „Preis dem Todesüberwin- weichtstarkvondemab,was LiebegemeintalsdiezuGott. n Die Hamburger Autorin Katha der“ befreit Michaela Meise geistli- manheutzutagezudenkenund Durch die Instrumentierung Schulte veröffentlichte im vergan- che Lieder vom Orgelgedröhn und zuhörengewohntist,jedenfalls unddurchgelegentlichchorhaf- genen Herbst ihren Debütroman setzt stattdessen auf chansoneskes sofernmansichaußerhalbder teArrangementsgeratendieLie- „Unwesen“ im Hablizel Verlag AkkordeonFoto: Douglas Campbell Fortsetzung mesogarimAuftragderöffent- oder die „Matrix“-Trilogie be- seinem typisch Hongkonger lich-rechtlichen Anstalten syn- gannen,sichderkinematischen Nonsense-Humor in „Shaolin produktionen.
Währendvielena- chronisiert und im Spätpro- Kampftechnikenund-trickszu Soccer“ (2001) und „Kung Fu tionaleFilmindustrieninAsien, grammgezeigt.
MitJackieChan bedienen,dieinHongkong-Mar- Hustle“(2004)kurzzeitigsogar aberauchimWesteninden70er brachtedasHongkong-Kinoin tial-Arts-Filmen seit den 60er indeutschenMultiplex-Kinosre- JahrenindieKrisegerieten,wur- den80er-Jahrenseinenzweiten Jahrenentwickeltwordenwaren. üssierte,hülltsichnachseiner deninHongkongjährlichüber Weltstar hervor. gefloppten,überambitionierten hundertFilmegemacht.
Nochin Endeder80erJahrenkamen Hongkong-Arthouse Sozialkomödie „CJ7“ (2008) den Boomjahren Anfang der ausHongkongharteGangsterfil- MitRegisseurenwieWongKar- ebenfallsinSchweigen.
UndJa- 90erwurdeninHongkongpro me von Regisseurenwie John WaiundFruitChanentwickelte ckieChan,dereinzigelebende Jahrfast250Filmefertiggestellt, Woo,etwa„TheKiller“(1988),de- sichinHongkongzudemeinei- WeltstarausHongkong,istzualt etwasovielwieinJapan,einem ren stilisiertes „Gun-Play“ in genesArthouse-Kino,daswelt- fürdieatemberaubendenStunts, Land,das20-malsovieleEin- ZeitlupeunterCineasteninder weiteinbreitesPublikumfand. mitdenenerberühmtgeworden wohnerhatwieHongkong.
Im DochimJahr2011scheinendie ist. vergangenenJahrkamengerade Zeitenlangevorbei,alsFilmewie FilmkritikerPerryLamfasst noch50neuenFilmeausHong- Einigederwichtigsten „IntheMoodforLove“(2000), die Situation voller Enttäu- kong.
BisAnfangdesneuenJahr- „Happy Together“ (1997) oder schungsozusammen:„Washeu- Filmemacher haben tausendswurdeninsogutwieje- „Comrades:AlmostALoveStory“ teimKinoHongkongspassiert, demJahrderNachkriegszeitin einfach aufgehört, (1996)beiFilmfestivalsPreiseab- istmehralsnurderdramatische HongkongmehrFilmegedreht Filme zu drehen räumten.
DasinternationaleIn- VerlustseinerQualitätodersei- als in China. teressehatsichnachChinaverla- nerVermögens,dieLeuteinsKi- gert,unddiemeistenProduzen- nozulocken.
DenFilmenderGe- Postkolonialer Kampf ganzen Welt für Begeisterung teninHongkongverlassensich genwartistihrspeziellerHong- DieFilme,fürdieHongkongin sorgte.
Wooundeinigeanderen heutelieberaufsichereStoffe, kong-Bezug mit chirurgischer den 60er und 70er Jahre be- derführendenRegisseuredieser etwaaufMartial-Arts-Historien- Präzision entfernt worden.“ rühmtwurde,warennatürlich Zeitwurdenkurzzeitigsogarin dramen wie „Ip Man“ (2008), Man könnte die Situation dieKung-Fu-Filme,diemitBruce Hollywoodhofiert:Woodrehte „Bodyguards and Assassins“ auchandersbeurteilen:Imchi- LeeeinenStarhervorbrachten, unteranderem„Face/Off“(1997) (2009)oder„LegendoftheFist“ nesischenKinohältwiederder dervonAsienbisindieschwar- undeinender„MissionImpos- (2010),dieoftaneinenvagen einstigeNormalzustandEinzug, zenGhettosderUSAalsIdentifi- sible“-FilmeindenUSA,bevorer panchinesischenNationalismus derbiszumAusbruchdesZwei- kationsfigurimpostkolonialen in seine Heimat zurückkehrte appellieren. ten Weltkriegs herrschte. Man KampfgegendenweißenMann und2008mit„RedCliff“eineder Andererseitshabeneinigeder produziertfüreinentransnatio- verstandenwurde.
InderFolge erstenBig-Budget-Koproduktio- wichtigsten Filmemacher ein- nalen, panchinesischen Markt wurdenauchvieleandereder nen zwischen Hongkong und fachaufgehört,Filmezudrehen: Filme,diesowohlinChinaals „Chop-Sokey“-Filmeweltweiter- Chinainszenierte.
Dasmagnicht VonWongKar-Waiwarseitseiner auchinderChinatownSanFran- folgreich vertrieben, in West- zuletzt daran gelegen haben, erstenUS-Produktion„MyBlue- ciscosankommen–unddasin deutschlandwurdeneinigeder dasszudieserZeitamerikani- berryNights“(2007)nichtsmehr derRegeleheraufdemFestland berühmtesten Martial-Arts-Fil- scheFilmewie„KillBill“(2003) zuhören.
StephenChow,dermit als in Hongkong. BERICHTIGUNG UNTERM STRICH DerHammeranundfürsich Mit Tom Tykwers Beziehungs- unterschiedlicher Familien in GrassvordieKamerabekom- kamnichtgutweginderRezen- drama„Drei“startetandiesem der DDR der 80er Jahre; die men.
Derlegendärendeutschen sionvon„Thor“:ErbliebeinBild MittwochdieFilmreihe„Kino!“ Hauptrollen sind mit Hannah ChoreografinundTänzerinPina fürdasTumbeundGrobe.
Des- imNewYorkerMuseumofMo- HerzsprungundFlorianLukas Bauschwidmetsich„Tanzträu- halbhiereineEhrenrettungdes dernArt(MoMA).
Biszum2.
Mai besetzt.
DieFernsehproduktion me:JugendlichetanzenKontakt- Begriffs: Hämmern wir nicht läuftdorteineAuswahljüngster „How to Make A Book With hofvonPinaBausch“vonAnne auchunsereTexteindieTasten? deutscherKino-undFernseh- Steidl“erzähltdieArbeitsweise Linsel und Rainer Hoffmann. WerjezwanzigFamilienbeim produktionen, Dokumentatio- vonVerleger,DruckerundUn- Auch„Picco“vonNewcomerPhi- BastelnvonVogelhäuschenim nensowieKurzfilmevonNach- ternehmerGerhardSteidl.
Dafür lipKochläuftimMoMA.
Derver- Frankfurter Palmengarten zu- wuchsregisseuren.
Gezeigtwird haben die Regisseure Gereon störende Streifen thematisiert sah,weißauchumdiebefreien- unter anderem die populäre WetzelundJörgAdolphnamhaf- diebrutaleGewaltzwischenju- deWirkungdesHämmerns.
Und ARD-Fernsehserie „Weißensee“ teKünstlerwieEdRuscha,Robert gendlichenInsasseneinerJustiz- nichtzuletzt:„IfIhadahammer“ überdasSchicksalzweiersehr Frank, Jeff Wall oder Günter vollzugsanstalt.