“Die Realität ist der beste Drehbuchschreiber”

Interview mit Rithy Panh

Der kambodschanische Filmemacher Rithy Panh ist der filmische Chronist seines Landes. Der 49jährige Regisseur hat Filme über fast allen Perioden der tragischen Geschichte Kambodschas im 20. Jahrhundert gemacht.

Sein Spielfilm “The Sea Wall” spielt in der Kolonialzeit, als das kleine südostasiatische Land zusammen mit Laos und Vietnam zum französischen Protektorat Indochina gehörte. 1953 verlangte der junge König Sihanouk vom Kolonialherren Frankreich die Unabhängigkeit – und erhielt sie zur allgemeinen Überraschung im Gegensatz zu Vietnam auch. Sihanouk trat als König zurück, und regierte das Land als Staatschef, bis er durch einen Staatsstreich 1970 entmachtet wurde.

Die amerikanische Bombardierung des Ho-Chi-Min-Pfades, der durch kambodschanisches Staatsgebiet führte und die Sihanouk stillschweigend tolerierte, führte zu einer Radikalisierung der Landbevölkerung im Norden des Landes, die einer kleinen Guerillagruppe großen Zulauf verschaffte: den Roten Khmer, die sich nach dem Vorbild der Vietcong organisierten. 1976 übernahmen sie nach jahrelangem Bürgerkrieg Phnom Penh und evakuierten innerhalb eines Tages die Bevölkerung der Hauptstadt und anderer Städte auf Land, wo alle am Aufbau eines agrarischen Kommunismus mitwirken sollten.

In den folgenden drei Jahren, acht Monaten und 20 Tagen starb ein geschätztes Drittel der Bevölkerung Kambodschas – zum Teil an Unterernährung und Entkräftung bei der Zwangsarbeit auf Reisfeldern und bei Bewässerungsprojekten, zum Teil weil sie als “Verräter” hingerichtet wurden. Besonders Intellektuelle, Akademiker und Künstler verfolgten die Steinzeitkommunisten um Diktator Pol Pot mit gnadenloser Härte. Von den Verwüstungen, die die Khmer Rouge angerichtet haben, hat sich Kambodscha bis heute nicht vollständig erholt.

Rithy Panh verlor durch die Roten Khmer fast seine ganze Familie. Ihre Diktatur ist das wichtigste Thema in seinem filmischen Werk geworden. In “S 21 - Die Todesmaschine der Roten Khmer” (2003) lässt er ehemalige Wächter und die wenigen Gefangene, die ihren Aufenthalt in diesem Todeslager überlebt haben, den Gefängnisalltag nachspielen. “Duch, Master of the Forges of Hell” (2012) porträtiert Kaing Guek Eav, den Lagerkommandanten von S 21, “Bophana” eine ermordete Gefängnisinsassin.

Rithy Panhs Spielfilm “Eine Liebe nach dem Krieg” (1998) zeigt das Elend des Landes nach dem Ende der Schreckensherrschaft der Khmer Rouge, als das Land von der UN verwaltet wurde. Sein Debutfilm “Das Reisfeld” über das Leben einer bitter armen Bauerfamilie wurde 1997 auch in Deutschland im Kino gezeigt.

Außerdem hat er einige ergreifende Dokumentarfilme über das Kambodscha der Gegenwart gedreht, unter anderem “Land of the Wandering Souls” (2000) über eine Gruppe von Wanderarbeitern, die das erste Glasfaser-Kabel in Kambodscha verlegen, oder „The Burnt Theatre“ (2005) über das Ensemble des ausgebrannten Nationaltheaters.

Für seinen neuen Film “The Missing Image” hat er gerade beim diesjährigen Filmfestival in Cannes den Preis in der “Un Certain Regard”-Sektion gewonnen. Diesmal beschäftigt sich Panh mit den Auswirkungen, die der Terrors der Khmer Rouge auf seine eigene Familie hatte. Weil ihm nicht ein einziges Foto seiner eigenen Familie geblieben ist (das “fehlende Bild”, das dem Film seinen Titel gibt), inszeniert er wichtige Szenen mit Hilfe von Holzfiguren des Bildhauers Sarith Mang. Und er verwendet Material aus den Propaganda-Filmen der Khmer Rouge, das er kritisch untersucht.

Über seine Erfahrungen unter den Khmer Rouge hat Panh im vergangenen Jahr in Frankreich ein Buch veröffentlicht, das vor einigen Monaten auch auf Deutsch erschienen ist (siehe Kasten). In der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh hat er außerdem das Medienarchiv Bophana aufgebaut, das das audiovisuelle Erbe des Landes sammelt und bewahrt. Dort wurde auch das folgende Interview geführt.

????: Rithy Panh, Sie sind der einzige Filmregisseur aus Kambodscha, dessen Werke international zur Kenntnis genommen wird. Entsteht daraus für Sie eine besondere Verpflichtung, das Land filmisch zu repräsentieren?

Panh: Naja, es sieht so aus. Ich muss das einfach machen. Mit jedem Film, den ich hier drehe, bewahre ich das historische Erbe der Khmer (der Bewohner Kambodschas – T. B.), das hat schon mit meinem ersten Film angefangen.

Kino ist für mich, als könnte man die Erinnerung zurückspulen, so das die heutigen und zukünftigen Generationenen sich der Vergangenheit erinnern und von ihr lernen können. Der Genozid hat in meinem Land zu einer dramatischen Auslöschung von Erinnerung geführt. Wir haben unsere Identität und unsere Würde verloren, und ich will sie durch meine Filme wieder zurückbringen. Ich kann darum nicht hübsche Filme mit netten Themen machen, denn mein Leben war ganz anders. Ich war dem Tod sehr nahe, und wenn ich heute Filme mache, ist das für mich wie eine Wiedergeburt.

???: All Ihre Filme spielen in Kambodscha, und alle sind von europäischen Firmen produziert worden. Die meisten von ihnen sind nie in Kambodscha ins Kino gekommen, aber in Europa wurden sie alle im Kino oder im Fernsehen gezeigt. Betrachten Sie sich als europäischen oder kambodschanischen Filmemacher? Oder als transnationalen Regisseur?

Rithy Panh: Ich verstehe die Frage nicht. Ich bin Kambodschaner, wissen Sie. Ich spreche Kambodschanisch, ich bin hier geboren. Ich bin, wer ich bin. Aber gleichzeitig ist die Welt nun offen, und deswegen gibt es solche internationalen Koproduktionen.

???: Aber der größte Teil Ihres Publikums ist nicht in Kambodscha...

Rithy Panh: Da bin ich mir nicht so sicher. Für die 1990er Jahre mag das stimmen. Damals hatten die Leute in Kambodscha schlicht nicht das notwendige Equipment, um sich Filme anzusehen. Aber heute ist das anders, jeder hat einen DVD-Spieler. Und wenn man mal guckt, was sich die Leute bei uns im Bophana Center ansehen, ist da immer einer meiner Filme in den Top Five. Ich wundere mich darüber, denn meine Filme sind nicht die Art von Melodramen, die in Kambodscha so populär sind. Meistens ist es entweder “S 21 – The Khmer Rouge Killing Machine” oder “Bophana”. Die jungen Leute von heute interessieren sich für Dokumentarfilme. Das ist gut. Ich dachte, sie interessieren sich nur für Hollywood. Aber die teuren amerikanischen Filme liefen hier meist nur ein paar Tage im Kino. Filme von außen tun sich hierzulande schwer. Die Leute wollen auch Filme aus ihrem eigenen Land sehen.

Kambodschaner sehen viel fern. Sie wissen, wer der beste koreanische Popsänger ist und sie gucken viel National Geographic. Wir haben jetzt 65 Fernsehkanäle, und auch das Internet ist viel zugänglicher als früher. Einerseits ist das gut, denn die Leute haben dadurch Zugang zu all diese Informationen. Andererseits ist das sehr gefährlich – nicht bloß für uns Kambodschaner, sondern für alle armen Länder. Wenn man seine Filme nicht auf all diesen Plattformen zeigen kann, im Internet, in den Kabelkanälen, dann existiert man nicht. Deine Sprache existiert nicht, dein Erbe existiert nicht. Das kann sehr, sehr schnell gehen.

????: Was tun sie dagegen?

Rithy Panh: Im Bophana Center bilden wir jetzt Leute aus, um Web-Dokumentarfilme zu drehen, die unsere Seite der Geschichte zeigen. Die technische Entwicklung geht sehr schnell. Die Leute in Kambodscha mögen nur von einem Dollar pro Tag leben, aber bald werden sie ein Smartphone mit 4G und einer Videokamera haben. Wir wollen den Leuten beibringen, wie man Web-Dokumentarfilme für nur einen Dollar macht. Die kommen dann auf unsere Website.

In Kambodscha sind wir in diesem Bereich sehr spät dran. Wir haben hier nur eine kleine Filmindustrie, und die großen Firmen produzieren nur Entertainmentfilm fürs Fernsehen oder Karaoke-Videos. Es gibt einige kleinere Firmen, die versuchen, Independent-Filme zu machen, aber die haben sehr niedrige Budgets und sie wissen nicht so richtig, was sie machen sollen. Technisch können wir heute Qualitätsfilme machen, anders als vor zehn Jahren. Aber das bekommen sie einfach noch nicht hin.

????: Das klingt, als wäre die Situation des Kinos in Kambodscha sehr schlecht...

Rithy Panh: Insgesamt ist es viel besser als früher. Denn jetzt gibt es neue Filme wie “Lost Loves” oder “Enemies of the people”. Das freut mich, denn vor zwanzig Jahre konnte niemand solche Filme drehen. Und zwar nicht nur wegen eines Mangels an Mitteln, sondern auch weil die Leute Angst hatten, ihre Meinung zu sagen. Die junge Generation heute hat viel weniger Angst. Also gibt es Hoffnung.

????: Sie sind der einzige kambodschanische Regisseur dessen Filme regelmäßig auf internationalen Filmfestivals gezeigt werden und der die Aufmerksamkeit der Arthouse-Szene genießt. Macht es das für Sie leichter, finanzielle Mittel für Ihre Filme zu bekommen?

Panh: Das ist nicht leicht, ganz und gar nicht. Wen in Deutschland interessieren schon die Roten Khmer? Oder auch nur in Frankreich, das ja immerhin mal die Kolonialmacht hier war? Kambodscha ist so weit weg von Frankreich. Wenn ein Fernsehsender wie arte einen Film über Kambodscha pro Jahr macht, dann wird es in diesem Jahr keinen zweiten Film über Kambodscha geben. Wenn es nicht um Europa geht, ist es schwierig, überhaupt Geld zu bekommen. Und wenn man einen Film über Kambodscha machst, der nicht gut ist, ist man erledigt.

????: In ihren Filmen verwischt sich oft die Grenze zwischen Fiktion und Dokumentation. Können Sie beschreiben, wie ein Film wie “The People of Angkor” entstanden ist, Ihr Dokumentarfilm über die Arbeiter, die die Tempelstadt Angkor Wat restaurieren. Einige Szenen in diesem Film wirken gestellt...

Panh: Ich mache keine Filme über die Menschen, ich mache Filme mit den Menschen. Ich teile ihr Leben, ich erzähle keine Geschichte über ihr Leben. Und ich frage sie: Was willst Du in dem Film zeigen?

????: In “The People of Angkor” gibt es zum Beispiel eine Szene, in der ein kleiner Junge mit einer steinernen Apsara spricht, einer Nymphe, deren Skulpturen die Wände der Tempel von Angkor Wat schmücken. Wie ist diese Szene entstanden?

Panh: Ich habe den Jungen gefragt: ´Was willst du machen?´ Und er hat gesagt: ´Ich will mit der Apsara reden.´ ´Ok, leg los.´

Die Wirklichkeit und die Leute sind die besten Drehbuchschreiber der Welt. Man muss bloß die Neugier besitzen, ihnen zuzuhören. Das Problem mit Dokumentarfilmen fängt an, wenn man eine Idee hat, und die Realität dieser Idee anpassen will. Was machst du, wenn die Realität anders ist als deine Idee? Die besten Dokumentarfilme sind die, bei denen man Regie führt wie bei einem Spielfilm, und die besten Spielfilme sind die, bei denen man Regie führt wie bei einem Dokumentarfilm.

Es gibt nichts Reales im Film. Alles ist subjektiv. Man dreht hier, nicht da, man montiert, man zeigten den ersten Drehtag in der Mitte, den zweiten Tag am Anfang des Films. Das ist nicht die Realität. Aber wenn man zuhört, was die Leute wollen, dann ist das in Ordnung. Die Moral eines Films ist nicht interessant. Aber die Moral des Filmedrehens ist sehr wichtig.

????: In “The People of Angkor” gibt es eine Szene, in der die Arbeiter über einen Film reden, der in der Gegend gedreht wird. Es gibt das Gerücht, dass das Filmteam nach einem Komparsen sucht, der sehr viel Geld bekommen soll, wenn er sich von einem Tiger fressen lässt. Ich kann nicht glauben, dass diese Unterhaltung wirklich so stattgefunden hat...

Panh: Solche Gespräche geschehen spontan. Ich kann mir so eine Geschichte wie die mit dem Tiger nicht ausdenken. Das kam von den Arbeitern. Wenn sie arbeiten, durfte ich sie nicht stören. Wenn sie eine halbstündige Pause haben, kann ich drehen. Manchmal hatte ich auch dreißig Minuten mehr. Darum verbringen ich eine Menge Zeit damit, ihnen beim Arbeiten zuzusehen. Das kann drei Tage dauern, und man fragt sich irgendwann, was man da eigentlich machst. Man sieht zu. Man wartet. Man siehst zu, Man wartet. Wenn sie fertig sind, kannst du drehen, aber das muss dann sehr schnell gehen.

????: Was für eine Beziehung haben Sie zu den Arbeitern?

Panh: Denen ist egal, wo ich her komme. Ich könnte das, was sie tun, nicht machen. Es ist sehr schwer. Als wir “Land of the Wandering Souls” gedreht haben, habe ich auch mal versucht, so einen Graben für ein Kabel auszuheben. Ich konnte es nicht.

Warum reden Leute mir dir? Du kommst aus der Stadt, und fährst in ein paar Wochen wieder weg – warum sollten sie dir vertrauen? Warum sollten sie mit dir reden und dir ihre Geschichte erzählen?

Darum gehe ich im Regen, wenn sie im Regen gehen. Wenn sie nass werden, werde ich auch nass. Und wenn sie acht Stunden pro Tag in der glühenden Sonne arbeiten, setzte ich mich nicht ins Auto und mache die Klimaanlage an. Wenn ich zum Wagen gehe und Musik höre, werden sie mich nicht respektieren, wenn sie Pause haben.

?????: Wie viel Zeit haben Sie mit den Arbeitern verbracht, als sie diese Filme gedreht haben?

Panh: Bei “The People of Angkor” waren es fünf Monate. Bei “Land of the Wandering Souls” waren es drei Monate. Dann waren sie fertig mit ihrer Arbeit. Wenn es sechs Monate wären, würde ich auch sechs Monate bleiben.

???: Wie war es bei “The Burnt Theatre”? Gab es bei diesem Film ein Drehbuch, oder waren die Szenen improvisiert?

Panh: Alles war improvisiert. Ich habe den Darstellern ein Thema gegeben, und dann haben sie die Szenen entwickelt. Die Leute in dem Film waren die früheren Schauspieler des Nationaltheaters, das 1994 abgebrannt ist. Sie lebten wirklich so in dem ausgebrannten Gebäude, wie man es in dem Film sieht.

?: Im Zusammenhang mit der Methode, die Menschen ihre eigene Geschichte erzählen zu lassen, ist eine der bewegendsten Szenen in Ihrem Film “S-21” bemerkenswert. Sie zeigt einen der ehemaligen Wärter, der vor der Kamera demonstriert, wie er die Insassen in dem Gefangenenlager behandelte. Haben Sie ihn dazu aufgefordert?

Panh: Wie könnte ich ihm das sagen? Ich weiß nicht, wie das Leben in der Zellen war. Dieser Mann war ein Wärter, aber ich glaube nicht, dass er Leute gefoltert hat. Er war nur ein einfacher Wärter, und er war damals auch noch sehr jung, vielleicht 14 oder 15. Die Gewalt in diesem Gefangenenlager war so schrecklich, dass er 25 Jahre danach immer noch nicht darüber sprechen konnte, was seine Arbeit war und was er getan hat. Wir haben versucht zu reden, und er versuchte, es mir zu beschreiben, aber er konnte einfach nicht. Ich bin kein Journalist. In meinen Filmen gibt es keinen Voice-Over und keine Erklärungen, nichts wie “Dies ist der Wärter, der...” Darum musste er reden. Aber das ging nicht.

Aber mir fiel auf, dass er die ganze Zeit gestikulierte, während er zu sprechen versuchte. Darum sagte ich ihm: Du kannst uns auch zeigen, was du gemacht hast, wenn du nicht darüber sprechen kannst. Wenn man ein guter Beobachter ist und viel Zeit mit den Leuten verbringt und oft zu ihnen nach hause geht, dann findet man solche Lösungen, um ihnen zu helfen, sich auszudrücken. Als ich ihm sagte, dass er sich bewegen kann, war er so eifrig dabei, uns alles zu zeigen. Nach den Dreharbeiten bekam er ein schweres Fieber. Es war, als hätte er eine schwere Operation gehabt, und als sei ihn etwas heraus genommen worden. Es war wie ein Geständnis.

????: In ihrem neuen Film geht es um ihre Familiengeschichte unter den Roten Khmer. Sie verwenden Ausschnitte aus Propagandafilme aus dieser Zeit. Können diese geschönten Bilder etwas über die schrecklichen Zuständen unter der Herrschaft der Roten Khmer aussagen?

Panh: Die Bilder aus den Khmer Rouge Filmen sind für sich genommen nicht interessant. Was interessant ist, sind die Leute, die diese Bilder aufgenommen haben. Das ist das Gute an einem Archiv wie Bophana. Bilder zu schaffen ist nicht so interessant. Das kann heute jeder mit seinem Handy. Aber wenn man in einem Archiv arbeitet, dann bekommt man die Gelegenheit, die Leute kennenzulernen, die die Bilder gemacht haben und sie zu fragen: Wie hast du gearbeitet, wie hast du das gefilmt?

?: Aber haben die Bilder, die so entstanden sind, eine dokumentarische Wahrheit?

Panh: Ich weiß, dass bei den Exekutionen in dem Todeslager S21 Fotos gemacht worden sind, aber niemand scheint diese Bilder je gesehen zu haben. Es gibt keine visuellen Dokumente des Genozids in Kambodscha. Vielleicht wurden sie zerstört. Vielleicht hat sie jemand in eine Kiste getan und sie in einem Loch in der Erde versteckt, bevor er Phnom Penh an 7. Januar 1979 verlassen hat. Wir wissen es nicht.

Aber wenn ich Bilder von den Hinrichtungen gefunden hätte, kann ich die dann zeigen? Ich bin mir da nicht sicher. Vielleicht wollte ich diese Bilder gar nicht finden. Die Suche nach den Bildern ist möglicherweise wichtiger als die Bilder selbst.