Nun ist auch "Art", nach Verlagsangaben die größte Kunstzeitschrift in Europa, im Internet. Zwar ist eine Zeitschrift ohne eigene Website inzwischen fast ungewöhnlicher als eine Zeitschrift, die eine eigene Internet-URL hat. Aber unter den deutschen Kunstzeitschriften ist "Art" das erste Blatt im Netz, und wird es auf absehbare Zeit wohl auch bleiben.

Für die erste virtuelle Ausgabe hat man sich nicht lumpen lassen. Etwas spät hat das Gruner+Jahr-Magazin "Techno" als Kunstphänomen entdeckt, und so springt dem Betrachter gleich auf der Frontseite knallbunte Clubkunst ins Gesicht. Auch sonst hat man bei "Art" keine Mühen und Kosten gescheut, und so sind von der Eröffnungsseite unter anderem eine Animationen von Gerwald Rockenschaub und ein Video von Daniel Pflumm aufrufbar - echter Mehrwert gegenüber der Printausgabe, die allerdings nicht vollständig auf der Website archiviert ist. Wenn man das ganze Heft lesen will, muß man daher immer noch zum Kiosk gehen.